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Shagya-Araber-Gestüt Eichenhof (oben/Menü)

Ungarisches Fohlenfest 1999

1999 - Ungarisches Fohlenfest 1999

Shagya-Araber in Wutzetz: Das "Ungarische Fohlenfest" im Gestüt Eichenhof

Bereits zum dritten Mal wurde das kleine Dorf Wutzetz (in dem es Gerüchten zu Folge mehr Pferde als Einwohner gibt) zum Schauplatz für wunderschöne arabische Pferde, vor allem aber für die Rasse der Shagya-Araber.

Es gab Einblicke in die Zucht, einiges an Sport und eine kleine Verkaufspferdeschau. Das Ganze wurde durchflochten von einem bunten Schauprogramm und überzogen mit einem Hauch "Balkan".

Sowohl das Turnier am Sonnabend als auch das eigentliche Fohlenfest waren gut besucht. Fachleute, aktive Teilnehmer und auch die Schaulustigen sparten nicht mit Applaus und anerkennenden Worten für die unterhaltsame Mischung der Darbietungen.

Beim Schauprogramm wirkten u.a. mit: Dr.Regine und Dr. Volker Beythien mit ihrem New Forrest Hengst "Popper" im Viereck und vor dem Einspänner, Fam. Garbe mit ihren Shagya-Arabern in ungarischer Anspannung, die Folkloretanzgruppe der Musikschule Köpenick, Westernreiter der J.T.-Ranch aus Wutzetz, die Voltigiergruppe des Reiterhofes "Pferdeparadies" Brädikow und die Eichenhof-Quadrille, welche in abgewandelter Form im März diesen Jahres auch auf der "Equitana" in Essen gezeigt wurde.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die geschmackvoll arrangierte Ausstellung von Fotos bzw. Kalendern der "Mood + Message GBR" aus Wutzetz, eine ansprechende Amateur-Fotoausstellung, ein kreatives Kinderprogramm und durch die farbenfrohen ungarischen Elemente.

Durch das Fohlenfest führte Ottogerd Brodesser aus Reichenbach in Unterfranken, der durch seine humorvolle Moderation viel zur guten Stimmung beitrug.

Sehr erfreulich war auch die gegenüber dem Vorjahr gewachsene Anzahl der am Turnier beteiligten arabischen Pferde.

Wir werden es uns weiterhin zur Aufgabe machen, Reiter zu ermutigen, die sportlichen Fähigkeiten ihrer arabischen Pferde zu zeigen und so mit dem Vorurteil aufzuräumen, "Araber" (womit etliche verschiedene Rassen in einen Topf geworfen werden!) seien nur etwas zum Anschauen oder allenfalls tauglich für den Freizeitbereich....

Die sportlichen Leistungen der arabischen Pferde vom Sonnabend wurden durch eine besondere Prämierung des ZSAA am Sonntag honoriert. Die Ehrung wurde vorgenommen vom Vorsitzenden, Herrn Ahmed Al Samarraie und dem Zuchtleiter, Herrn Diether von Kleist:

Christina Beuke war mit ihrem Vollblutaraber-Hengst "Sahran el Sahra" das erfolgreichste Paar, die beiden hatten zwei Siege in A- und L-Dressur erritten.

Den zweiten Rang belegte der in diesem Jahr gekörte und leistungsgeprüfete Shagya-Araber Hengst des Eichenhofes Wutzetz "Emir el Sha'ab" unter seinem Besitzer und Reiter Karsten Orgis mit einem Sieg in der Reitpferdepüfung und einem zweiten Platz im A-Springen.

An dritter Stelle placierte sich der ebenfalls vom Eichenhof stammende Shagya-Araber-Wallach "Darius", der mit seiner Reiterin Dorothea Orgis sowohl in der Trensen- als auch in der Kandarren-L je einen dritten Platz erzielte.

Die Nummer Vier wurde Christina Beuke mit ihrem Nachwuchshengst "Halim" (Vollblutaraber) mit einem zweiten Platz in der E-Dressur und einem vierten Platz im Springreiter-Wettbewerb.

Bei dieser Gelegenheit sei auch der Richterin Ursel Schumann herzlich gedankt : sie hat spielend geschafft , was einigen Richtern erhebliche Schwierigkeiten bereitet, nämlich die Leistungen von Warmblütern, Ponys und arabischen Pferde in fairer Weise unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen rassetypischen Merkmale zu bewerten.

Der spontane Ausruf eines Besuchers: " Mann, sind das schöne Pferde !" während der Quadrille- Vorführung des Eichenhof-Teams (s.Foto) bringt gut zum Ausdruck, was für einen positiven Eindruck die Shagya-Araber auf dem "Ungarischen Fohlenfest" hinterlassen haben.

über diese Resonanz freuten sich natürlich auch die anwesenden Vertreter der beiden deutschen Araberverbände, des VZAP und des ZSAA, die gekommen waren, um einige Zuchtstuten einzutragen und die insgesamt 10 Fohlen (darunter zwei Vollblutaraber- und acht Shagya-Araber-Fohlen) zu mustern und zu brennen.

Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im Jahr 2000 !




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Thomas Orgis.
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